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historische Estancias
Uruguay Argentinien

Peer Voss
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Uruguay Farmland

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Wir sind Makler für Farmland und ländliche Immobilien in Uruguay
und für unerschlossenes Land im Paraguay Chaco.
Verweise zu den Angeboten finden Sie in der Zeile oben.

Uruguay

Farmland in Uruguay kostet heute, im Januar 2012, ca 40% der durchschnittlichen Preise Westeuropas. Der Wertzuwachs der letzten 8 Jahre betrug durchschnittlich 20% jährlich.

Uruguay hat ein gemäßigtes, Vieh- und Feldwirtschaft zuträgliches Klima, das ganzjährige Weidehaltung und Trockenfeldbau (ohne Bewässerung), zwei Ernten, Soja, Weizen, Mais etc erlaubt, im Verbund oft mit den fruchtbaren Schwarz- und Dunkelbraunerdeböden der Grasländer der gemäßigten Breiten

Für Flächen, die zur Hälfte potentiell Ackerland sind, auch wenn sie nur für extensive Viehwirtschaft verwendet werden (Coneat110, deutsche Bodenpunkte ca 55-60), gut verkehrstechnisch angebunden, wird heute US$5500/Hektar gefordert.
Dass auch die derzeitigen Flächenpreise im internationalen und südamerikanischen Vergleich interessant sind, zeigt sich dadurch, dass ca die Hälfte aller Käufer Ausländer sind, zumeist aus den Nachbarländern Argentinien, Chile, Brasilien.

Land in Uruguay besitzt idR Potential für Intensivierung und Produktivitätssteigerung. Das ist bereits eingepreist. Das bedeutet, wer heute Flächen mit Getreidebau Potential kauft, um weiter traditionell extensive Viehwirtschaft zu betreiben, erzielt geringe Renditen, vielleicht 2,5% bei eigener Arbeitsleistung, 1,5% bei Verpachtung, jeweils netto p.a. Bei Feldwirtschaft, Getreidebau liegen die Renditen höher, typische Werte wären 5% bei eigener Bewirtschaftung, 3,5% Pachtrendite.
In unserer Zeit mögen diese Renditen nicht so schlecht sein wie sie scheinen, da der zugrunde liegende Vermögenswert, fruchtbares Land, der inflationsschützende Wert überhaupt ist.

Schon 2005, als Flächen ein Drittel dessen von heute kosteten, waren Betriebs- und Pachtrenditen so hoch wie heute. Das zeigt
a. die Dynamik an Produktivitätssteigerung in der Landwirtschaft Uruguays, und
b. dass Investoren in den letzten 7 Jahren nicht nur Renditen von ca 20% jährlich durch Wertzuwachs allein erzielten sondern sich auch die Betriebsgewinne und Pachten verdreifachten.

Die Estancias - Agrarinvestment + Grandeur
Wer einen Faible für historische Landgüter hat, für herrschaftlich mediterrane Architektur, Innenhöfe, Gallerien, mächtige Mauern, hohe Decken, schweres Eisen, Gentleman Ranching wird, mit einiger Geduld, in Uruguay, ähnlich wie in Argentinien noch fündig.
Diese Objekte sind dünn gesät, wenn ich eines ausfindig mache, biete ich es hier an.
Kosten für Sanierung können erheblich sein. Für eine Estancia mit stattlichem renovierten historischen Casco (Hofstelle, Herrenhaus) und 300 ha Land, um einen Betriebsgewinn nach Kosten zu erzielen, müssen Sie heute US$3Mio rechnen, als eine Kombination aus Stil und Investment.

Uruguay belegt regelmäßig einen der oberen Plätze innerhalb Lateinamerikas bei Rankings zu Rechtsstaatlichkeit und Rahmenbedingungen für Unternehmertum.

Prognosen zum Klimawandel in Uruguay sind eher günstig, mit einem vergleichsweise geringen Temperaturanstieg, bei gering steigenden statistischen Niederschlagsmengen, somit einem ähnlich bleibendem Bodenfeuchtigkeitssaldo, bei längeren Vegetationsperioden.

Paraguay

In Paraguay, im Chaco, bieten wir unerschlossenes Land an, entlegen, Trockenwald oder Savanne auf fruchtbaren Böden, zu ca US$250/Ha.
Land dieser Art sollte, in dem Maße, wie die heute noch fehlende Inrastruktur näher rückt, im Wert weiter stark steigen.
Erwähnenswert ist weiter der Aspekt des zukünftigen erweiterten globalen Emissionsrechtehandel. Ein Hektar Wald im Chaco könnte, sehr grob geschätzt, 200 t CO2e speichern. ZZ wird diskutiert, im Rahmen des REDD Komplexes (reduce deforestation and degradation) auch das nicht-abholzen von Naturwald per Emissionsrechtehandel finanziell zu honorieren. Bei den niedrigen Landpreisen könnte das zu einer sehr hohen Rendite bzw zu stark steigenden Flächenpreisen führen. Hypothetisch.
Siehe auch Waldinvestments Paraguay

Gerne stehe ich für weitere Information zu Verfügung

Hamburg, Januar 2012
Peer Voss

pvoss@pvoss.de

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(Alle Angaben sind als grobe Anhaltspunkte zu verstehen, als persönliche Einschätzung des Autors, ohne Gewähr auf Richtigkeit, Vollständigkeit, Aktualität)

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Marktüberblick Uruguay Flächenpreise – Jan 2012

Die Jahre 2010 und 2011 sahen ein nochmaliges Ansteigen der Flächenpreise

Für Ackerland, Coneat 160, äquivalent deutsche Bodenpunkte 80, wird gezahlt :
US$ 8.000-11.000/ Ha (südliche Landeshälfte)
US$ 6.000-9.000/ Ha (nördliche Landeshälfte) durchschnittliche Lage/Anbindung

Für Farmland, Mischnutzung, mindestens 1/3 Ackerbau geeignet, mindestens 2/3 intensive Viehwirtschaft (= Weidemast + Futterbau) geeignet, Rest extensive Viehwirtschaft, Coneat 100, äquivalent deutsche Bodenpunkte 50, wird gezahlt :
US$ 3.500-5.000/ Ha (südliche Landeshälfte)
US$ 2.500-4.500 / Ha (nördliche Landeshälfte) durchschnittliche Lage/Anbindung

Für Land mit ärmeren Böden aber Eucalytus Forst geeignet, Distanz zu Papiermühlen/Häfen max 250 km, Coneat 20-80 :
US$ 2.500-4.000/ Ha

Für Land geringer Produktivität (nach hohem Uruguay Maßstab), geeignet für extensive Viehwirtschaft (Mutterkuh Haltung, Schafe), Coneat 20-40 :
US$ 1.200-1.800 / Ha

Nähe (bis 100 km) zu Colonia/Buenos Aires, Montevideo, Punta del Este erziehlt jeweils höhere Preise.
Gleichfalls alle Gebäude und produktionssteigernde Investitionen in gutem Zustand.

(erzielte Kaufpreise, Forderungen sind naturgemäß etwas höher)

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beispielhaftes Angebot des Monats :

207) Getreidebaufarmland, Paysandú
412 ha
US$3.090.000 - US$7500/ha

90% Ackerland (Weizen, Mais, Soja), Coneat* = 144
nur Land, keine Hofstelle/Casco

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Zu Auswanderung nach Uruguay einige Betrachtungen hier : auswandern Uruguay

Etwas Stilkunde Estancia Architektur
Einiges zu Klima und Böden
und Cortijos und Masserias

Fotos Uruguay Sommer und Winter


Wall Street Journal on Uruguayan gras-fed beef

Betrachtung zu Farmland Investments als inflation hedge

Uruguay farmland investment real estate und
Argentina farmland real estate und
einige Verweise zu :global farm land real estate, guest ranches


Landschaft Uruguay
Landschaft Uruguay

Estancia Uruguay
historische Estancia Department Florida


Uruguay : Transaktionskosten, Steuern, Bestimmungen

Die Summe der Nebenkosten bei Kauf einer Immobilie entspricht ca 8%, nämlich 3% +Mwst Maklerkommission (Käufer), Notarhonorar, Steuern und Gebühren.

Besteuert wird in Uruguay eher der Konsum, speziell der von Importwaren , weniger das Einkommen. Einkommenssteuersätze variieren, 20% wäre die ungefähre Größenordnung. Vermögenssteuer wird erhoben, aber nicht auf Farmland. Die Mehrwertsteuer beträgt 22%.
Substanzsteuern auf Farmland (Gemeindesteuern und Sozialabgaben) sind gering, beispielhaft für 200 ha Land mittlerer Güte (Coneat 100) 2012 : US$2000 p.a.
Farmlandeigentümer als natürliche Personen, im Lande ansässig, können eine geringe Umsatzsteuerzahlung wählen als Ersatz zu Agrareinkommenssteuer, das befreit von Buchhaltungspflicht.

Uruguay hat, bis auf weiteres, ein allgemeines Bankgeheimnis. Kapitaltransfers unterliegen keinen Einschränkungen
Uruguay versteht sich immer noch als Einwanderungsland, das Ausländern keine anderen Bestimmungen auferlegt als Inländern. Es bestehen keine Einschränkungen für Grunderwerb. Die Daueraufenthaltsgenehmigung ist leicht zu erwerben, für Landbesitz aber nicht erforderlich.
Kapitalgesellschaften können Land erwerben, wenn die Anteilseiger namentlich aufgeführt werden. Dies schließt idR börsennotierte- und große Fondsgesellschaften aus.


Uruguay : einige betriebswirtschaftliche Daten

Getreide Erzeugerpreise liegen meist nahe den Weltmarktpreisen, wie als spot- und Termin-Notierungen in den Wirtschaftszeitungen aufgeführt, Lebendgewicht Mastbulle ca US$2,-/Kg, Lohnkosten eines Landarbeiters ca US$450 monatlich, Treibstoffkosten ca 10% geringer als in Deutschland


uruguay country information - taxes costs regulations (englisch)


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(Alle Angaben sind als grobe Anhaltspunkte zu verstehen, als persönliche Einschätzung des Autors, ohne Gewähr auf Richtigkeit, Vollständigkeit, Aktualität)






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