Informationen zum Auswandern nach Uruguayohne Anspruch auf Objektivität
Uruguayer sind sehr freundliche und hilfsbereite Menschen.
Trotzdem muß man sich vor Augen führen, dass ein großer Teil der Uruguayer lieber in der EU leben würde, als im Heimatland.
Löhne in Uruguay sind viel niedriger als in der EU, €700 ist ein typisches Monatsgehalt (2012) für einen öffentlich bediensteten oder einen Büroangestellten. Sehr viel Unsinn liest man im Internet bezüglich der Kriminalität. Montevideo ist recht friedlich und sicher, aber nur verglichen mit anderen südamerikanischen Großstädte. Es hat definitiv mehr Kriminalität als die durschnittliche europäische Großstadt. Man möge nur durch Villen Viertel wie Carrasco gehen, und schauen wie festungsartig vergittert die Häuser sind. Tendenz steigend.
Nicht tot zu kriegen zu sein scheint der Begriff der „Schweiz Südamerikas“. Seine Geltung hatte er bis in die 1950er Jahre als Uruguay tatsächlich eine kleine Insel des Wohlstandes, der Stabilität und der Banken war.
Mir persöhnlich schmeckt es hervorragend in Uruguay, alles was ich frisch kaufe, Fleisch, Fisch, Obst, Gemüse ist hervorragend, gleiches gilt für alles weitere für die mediterrane Küche, Käse, Salami, Wein, Olivenöl..
Am schwersten haben es, wie in vielen anderen Auswandererzielen auch, und wie man es immer zum Gaudi aller in den Auswanderer TV Soaps vorgeführt bekommt, jene, die nicht ausgesorgt haben, jene, die sich einen Broterwerb suchen müssen. Lernen Sie spanisch, am besten schon, bevor Sie kommen. Es gibt, anders als in Paraguay, keine große deutschsprachige Szene in der Sie eintauchen können, und seien Sie froh drum, sowas hat wieder seine eigenen Macken.
Das kaufen einer Wohnimmobilie ist eigentlich einfach, ich würde herum fahren und schauen, welche Ecke des Landes (der Küste) am meisten gefällt. Anders als in Deutschland sind die meisten zu verkaufenden Häuser von aussen als solche (per Schild mit Tel von Makler oder Eigentümer) zu erkennen. Und es steht immer viel zum Verkauf, auch in wirtschaftlich guten Zeiten, es wird allgemein gerne an- und verkauft, scheint es.
Die Residencia, die Daueraufenthaltsgenehmigung, ist recht einfach zu erhalten, nötig sind die üblichen Personenstandsdokumente und Führungszeugnis, legalisiert, und der Nachweiß, dass man für seinen Lebensunterhalt aufkommen kann. Man kann das selbst erledigen, die zuständige Behörde in Montevideo, so wie der öffentlichen Dienst allgemein, ist transparent und effizient. Aussagen über Steuern können naturgemaäß nicht langfristig gemacht werden. Uruguay besteuert traditionell mehr den Konsum als das Einkommen, hat aber seit einigen Jahren auch eine Einkommenssteuer (auch eine Vermögenssteuer) auf inländisches Einkommen (nicht Welteinkommen, falls man ansässiger Ausländer ist), 25% kann als ungefähre Größenordnung dienen, es gelten Freibeträge. Warum ich diese Zeilen schrieb - ich mag Uruguay recht gerne. Allein, Uruguay wird oft auf solch unsinnige Art angepriesen von Deutschen, die mit neuen Zuzüglern Geld verdienen möchten (es gibt aber seriöse deutschsprachige Makler und Einwanderungshelfer), dass ich einen nüchterneren, relativierenden Beitrag leisten wollte. Uruguay interessiert Sie immer noch - um so besser ! Hier einige Fotos und hier Farmland Immobilien Uruguay .
Die Pampa (Juan Manuel Blanes)
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